Vorschau

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  • SVW I - Germania Hauenhorst
    17. April 2017 / 15:00 Uhr

  • SVW II - M. Metelen II
    17. April 2017 / 13:00 Uhr

Piggen-Power am Ende belohnt

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 20. Mai 2017 von Heiner Gerull

Der SV Wilmsberg siegte im Borghorster Lokalderby gegen Preußen Borghorst mit 3:0. Die Treffer gegen tapfer sich wehrende Borghorster fielen aber erst spät.

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Das tat weh: Borghorsts Schnapper Ismael Beckers (r.) ist soeben mit Wilmsbergs Stürmer Thomas Grabowski zusammengerasselt. Foto: Heimspiel / Christian Lehmann

70 Minuten rannte der SV Wilmsberg im Bezirksliga-Derby gegen Preußen Borghorst vergeblich an, biss sich am Preußen-Abwehrbollwerk die Zähne aus oder scheiterte an eigenen Schwächen im Abschluss. Doch am Ende vermochten die Borghorster den Vollgas-Fußball der Wilmsberger nicht mehr zu bremsen, so dass die Piggen am Freitagabend noch zu einem letztlich verdienten 3:0 (0:0)-Sieg kamen.

Danach sah es in der Anfangsphase allerdings nicht aus. Denn der bereits als Absteiger feststehende SC Preußen versteckte sich nicht und hatte in der Anfangsphase Feldvorteile.

Das änderte sich aber nach gut zehn Minuten. Jetzt übernahm der SV Wilmsberg das Kommando und hatte nach einer Viertelstunde die ersten Großchancen, als Alexander Hesener zwei Mal an SCP-Keeper Ismael Beckers scheiterte. Fortan blieben die Wilmsberger am Drücker. Doch der SC Preußen wehrte sich, indem er vor dem eigenen Strafraum die Räume eng machte, so dass der letzte Pass der Piggen vorne meistens keinen Abnehmer fand. Und wenn die Bälle hoch in den Strafraum geflankt wurden, zeigten die beiden starken Borghorster Innenverteidiger Tobias Mader und Nico Matic Präsenz. So dauerte es bis zur 42. Minute, ehe die Gastgeber zu einer weiteren Chance kamen. Jannick Hagedorn steckte den Ball zu Hesener durch, der aber erneut scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich Einbahnstraßen-Fußball in Richtung SCP-Tor. Die erste Riesen-Möglichkeit besaß Grabowski. Nachdem sich Hesener fast bis zur Torauslinie getankt hatte, flankte er den Ball in den Strafraum. Grabowski kam zum Kopfball. Doch er konnte die Kugel nicht mehr richtig platzieren. Sie flog über die obere Torstange.

Der überfällige Treffer fiel aber in der 72. Minute. Nach Eckstoß von Jan Gedenk kam Wilmsbergs aufgerückter Innenverteidiger Johannes Wesselmann zum Ball und köpfte zum 1:0 ein. Acht Minuten später brachte Hagedorn das Kunststück fertige, den Ball gut anderthalb Meter vor dem Tor frei stehend an die obere Torstange zu schießen. Doch Wilmsberg macht weiter Druck, rannte und spielte den SCP jetzt förmlich platt. Das 2:0 erzielte Alexander Wehrmann nach Flanke von Grabowski. Das 3:0 resultierte aus einem verwandelten Foulelfmeter in der 89. Minute. Hagedorn hatte bei Samuel Sierra Osorio „eingefädelt“ und kam zu Fall. Hagedorn selbst nahm das Geschenk an und stellte mit dem verwandelten Strafstoß den 3:0-Endstand her.

SV Wilmsberg: Abdul-Rahman – Köhler, Wesselmann, Langer – Dobbe, Thoms, Ochse (69. Wies), Gedenk (80. Kroening) – Hagedorn – Grabowski, Hesener (65. A. Wehrmann). 

SC Preußen Borghorst: Beckers – Barragan Castro, Matic, Mader, Sierra Osorio – Chiappetta (73. Menke), Schabos – Groll, Maia Rego (86. Wierling), Colalongo – Asllani.

Abschiedsgeschenke beim letzten Heimspiel

Geschrieben von Dieter Wies am .

Beim letzten Heimspiel des SVW verabschiedete Stephan Fischer etliche Spieler. Bis auf Thomas Grabowski, der seine Fußballschuhe scheinbar ernsthaft viel zu früh an den Nagel hängen will, zieht es die anderen Abgänge zu anderen Vereinen.

Geschenke gab es an diesem regnerischen Abend aber nur für die Spieler des SVW, das Spiel hingegen gewann der SVW gegen des SCP mit 3:0 Toren.

 

Noch einmal Vollgas

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 19. Mai 2017 von Heiner Gerull

Auch wenn es um nichts mehr geht – wenn der SV Wilmsberg und Preußen Borghorst aufeinandertreffen, geht es meistens rund. Das Derby steigt bereits am Freitagabend.

Noch einmal Vollgas image 630 420f wn

Szene aus dem vergangenen Jahr: Während Wilmsbergs Johannes Wesselmann (grätschend) dabei ist, muss Borghorsts Sven Berghaus passen. Foto: Thomas Strack

Sportlich geht es zwar nur um die „goldene Ananas“. Doch selbst unter diesen Vorzeichen verspricht die Neuauflage des Derbys zwischen dem SV Wilmsberg und dem SC Preußen Borghorst eine gehörige Portion Spannung. Schon Freitagabend steigt die Partie im Wilmsberger Waldstadion. Der Anstoß erfolgt um 18.30 Uhr.

„Wir wollen zeigen, was wir noch auf der Pfanne haben“, sagt SVW-Trainer Christof Brüggemann. Dass er es ernst meint mit dieser Ankündigung, zeigten die Wilmsberger schon am vergangenen Sonntag, als sie beim SC Greven 09 nichts anbrennen ließen und einen 3:1-Sieg landeten. Ähnliches schwebt den Piggen auch am Freitag vor. „Wir wollen schon deshalb den Dreier, weil wir uns Platz zwei nicht mehr nehmen lassen wollen“, erläutert Brüggemann.

Personell schöpft er nahezu aus dem Vollen. Lediglich Simon Lampen fehlt. Ein Sieg wäre zugleich die passende Einstimmung für den Saisonausklang, in dem es am 28. Mai wohl zum „Endspiel“ um Platz zwei bei Westfalia Kinderhaus kommt.

Bei Preußen Borghorst bedarf es ebenfalls keinerlei großer Worte, um die Mannschaft auf den lokalen Fußball-Klassiker einzustimmen – obwohl Preußens Abstieg in die Kreisliga seit dem vergangenen Sonntag besiegelt ist. „Wir wollen uns gut präsentieren und zeigen, dass wir Fußball spielen können“, nimmt Andrade seine Mannschaft in die Pflicht. Die muss allerdings mit Sven Berghaus und Michael Brinkjans auf zwei fest Größen verzichten. Was die Aufgabe nicht leichter macht. „Wilmsberg hat sicherlich gute Qualität. Wir wollen trotzdem dagegenhalten“, verspricht Andrade, für den es das letzte Auswärtsspiel ist, das er als Trainer des SCP bestreitet. Zum Saisonausklang geht es anschließend noch einmal gegen die ISV.

SVW I: Derby bereits am Freitag

Geschrieben von Dieter Wies am .

Spiel gegen den SCP vorgezogen

Am vorletzten Spieltag der Bezirksliga-Saison kommt der SC Preußen Borghorst ins Waldstadion.  Weitere Infos folgen.

Piggenlogo

 

 

 

 

Anstoß: 18:30 Uhr Waldstadion

SV Wilmsberg gewinnt in Greven

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 15. Mai 2017 von Heiner Gerull

Irgendwann ist auch bei Greven 09 der Punkt erreicht, an dem personelle Ausfälle nicht mehr kompensierbar sind. Zwar schlug sich das „Häuflein der letzten Aufrechten“ wacker, musste aber in eine 1:3 (0:1)-Niederlage gegen den SV Wilmsberg einwilligen.

Der Sieg des Tabellenzweiten war verdient, weil die Mannschaft von Trainer Christof Brüggemann mehr Qualität anzubieten hatte als Greven.

„Insgesamt war es ein verdienter Sieg. Wir waren präsent in den Zweikämpfen und hatten auch die Grevener Spitzen gut im Griff. Das war der Schlüssel zum Sieg“, befand Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann. Jan Gedenk erzielte in der 36. Minute nach mustergültiger Kombination von Hagedorn, Johannes Wesselmann und Maxi Langer das 1:0.

Nach dem Seitenwechsel verlor die 09-Abwehr kurzzeitig die Orientierung. Grabowski war hellwach und schoss freistehend zum 2:0 ein. Doch die Nullneuner gaben sich keineswegs geschlagen. Im direkten Gegenzug schnappte die Abseitsfalle der Wilmsberger nicht zu. Emre Kücükosman nahm den Ball im Strafraum am und schob zum 1:2 ein. Doch in der Schlussphase hatten die Wilmsberger den längeren Atem. In der 66. Minute erzielte Niklas Ochse das 3:1, Wesselmann und Hagedorn trafen noch die Latte.

SVW: Schröder – Wesselmann, Köhler, S. Wehrmann - Thoms, Ochse (71. A. Wehrmann) - Dobbe, Gedenk (63. Hesener), Langer - Grabowski (77. Konermann), Hagedorn

Vizemeisterschaft ist in Gefahr

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 13. Mai 2017 von Günter Saborowski

Im Kreispokal der ersten Runde hat der SV Wilmsberg am Donnerstag beim 0:4 gegen Oberligist SuS Neuenkirchen wahrlich keine Bäume ausgerissen. Zwei erwähnenswerte Tormöglichkeiten – mehr nicht. Am Sonntag um 15 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Christof Brüggemann beim SC Greven 09 zu Gast. Da will der Coach mehr sehen als nur „Hinterherlaufen“.

Im Kreispokal der ersten Runde hat der SV Wilmsberg am Donnerstag beim 0:4 gegen Oberligist SuS Neuenkirchen wahrlich keine Bäume ausgerissen. Zwei erwähnenswerte Tormöglichkeiten – mehr nicht. Und das lag nicht allein daran, dass mit Alex Hesener oder Thomas Grabowski zwei Spieler von der Stammformation fehlten.

Am Sonntag um 15 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Christof Brüggemann beim SC Greven 09 zu Gast. Da will der Coach mehr sehen als nur „Hinterherlaufen“. „Wir sollten mal wieder einen Dreier einfahren“, ließ sich Brüggemann nach dem Pokalaus am Donnerstag vernehmen. 2:3 gegen Altenberge, 3:3 in Altenrheine, jeweils 2:4 gegen Blau-Weiß Aasee Münster und FC Eintracht Rheine II, dann das 0:0 im Nachholspiel gegen Germania Hauenhorst, wo die Chance auf die Meisterschaft verspielt wurde – das ergibt fünf Spiele in Folge ohne Sieg. Man kann Brüggemann nur beipflichten, dass ein Erfolgserlebnis nicht nur den Anhängern der Piggen gut zu Gesicht stehen würde, sondern auch der Mannschaft selbst.

Greven rangiert mit 31 Punkten auf Platz neun im gesicherten Mittelfeld, hat zuletzt 1:1 gegen Hauenhorst gespielt und gehört neben Neuenkirchen II, BW Aasee (jeweils zehn), Altenrheine und Hauenhorst (je elf) zu den Remiskönigen der Bezirksliga 12. Selbst im Hinspiel im Waldstadion kam die Elf von Trainer Andreas Sommer nicht über ein 2:2 hinaus – was allerdings ein respektables Ergebnis ist.

Kreispokal ist für den SV Wilmsberg bereits gelaufen

Geschrieben von Dieter Wies am .

Fußball: Kreispokal Steinfurt, 1. Runde

Mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit fand gestern Abend das Pokalspiel zwischen dem SV Wilmsberg und SuS Neuenkirchen statt, das der klassenhöhere Oberligist klar dominierte und mit 4:0 (2:0) gewann.

Fussball Kreispokal Steinfurt 1. Runde Kreispokal ist fuer den SV Wilmsberg bereits gelaufen image 630 420f wn

Wäre Lukas Schröder (M.) im Wilmsberger Kasten in Halbzeit eins nicht so gut in Form gewesen, es hätte schon vor dem Seitenwechsel 5:0 für die Gäste aus Neuenkirchen stehen können. Steffen Köhler (kl. Bild) versuchte es einige Male aus der Distanz, wurde aber immer wieder geblockt. Foto: Günter Saborowski

Verdientermaßen, denn die Mannschaft von Trainer Hassan Ürkmez spielte einen guten Ball, war gedanklich immer einen Tick schneller als die mehr oder weniger lustlosen Piggen und hatte Torchancen en masse.

Allein in Halbzeit eins hätten Malte Nieweler (22. Minute, aus der Distanz), Bernd Schlüter mit dem 1:0 (25., Schuss von der Strafraumgrenze), Nieweler mit dem 2:0 (26., nach einem Spielzug über die rechte Seite) und zweimal Mirco Husmann (27. und 40.), dessen Kopfballversuch nur den Pfosten traf, die Führung gut und gerne auf fünf Treffer ausbauen können. Lukas Schröder im Wilmsberger Tor verhinderte mit seinen Glanzparaden Schlimmeres.

Nach dem Wechsel hatten die Piggen ihre einzige echte Torchance durch Ron Konermann, der zu lange zögerte, und Steffen Köhler, der im Nachschuss geblockt wurde. Dafür machte Mirco Husmann (52.) mit einem Freistoß über Konermanns Kopf das 3:0, dem Joshua Roß (78.) nach einem Zauberpass von Nieweler noch das 0:4 folgen ließ.

„Am Sonntag in Greven sind wir mit Hesener und Grabowski wieder komplett. Da sollten wir mal wieder einen Dreier folgen lassen“, möchte Trainer Christof Brüggemann nach fünf Spielen in der Meisterschaft ohne Sieg – und ebendieser Pokalschlappe – endlich wieder Zählbares mit nach Hause bringen.

SVW: Schröder - Langer, Wesselmann, S. Wehrmann, Dobbe - Ochse, Köhler - Konermann, Hagedorn (63. Thoms) - J. Gedenk (63. Lampen) - Kroening (63. Oldach).

Tore: 0:1 Schlüter (25.), 0:2 Nieweler (26.), 0:3 Husmann (52.), 0:4 Roß (78.).

Bericht in der WN vom 12. Mai 2017 von Günter Saborowski

SV Wilmsberg im Pokal gegen Neuenkirchen

Geschrieben von Dieter Wies am .

Fußball-Kreispokal 1. Runde

Viermal hat SuS Neuenkirchen den Kreispokal bereits gewonnen, zuletzt 2015 und 2016 zweimal hintereinander. Kein Wunder, die Mannschaft von Trainer Tobias Wehmschulte kickt in der Oberliga. Morgen Abend um 18.15 Uhr will Bezirksligist SV Wilmsberg auf eigenem Platz in Runde eins des Pokals 2017/18 versuchen, ein drittes Mal zu verhindern.

Fussball Kreispokal 1. Runde SV Wilmsberg im Pokal gegen Neuenkirchen image 630 420f wn

Die Kicker des SC Altenrheine (hier in Blau gegen Sebastian Wehrmann, M.) hat es dem Oberligisten SuS Neuenkirchen gezeigt, wie man als klassentiefere Mannschaft gewinnen kann. Genauso wollen es heute Abend auch die Piggen versuchen. Foto: Günter Saborowski

Was schwer werden könnte, denn Trainer Christof Brüggemann hat personelle Probleme: „Ich finde es total schade, dass so ein Spiel, das ein Highlight für einen kleinen Verein sein sollte, an so einem 0815-Donnerstag ausgetragen werden muss. Und dann noch zu einer Zeit, zu der viele noch arbeiten müssen.“ Er kann und werde nur die aufstellen, die um 17.30 Uhr am Platz sein können. Wohl wissend, dass Neuenkirchen natürlich der Favorit ist, sagt Brüggemann: „Wir werden versuchen, Neuenkirchen ein wenig zu ärgern. Warum sollte uns nicht auch das gelingen, was Altenrheine geschafft hat?“, verweist der Piggen-Trainer auf den Rausschmiss des SuS im Halbfinale des laufenden Wettbewerbs. „Außerdem könnte es ja sein, dass Neuenkirchen ähnliche Personalprobleme hat wie wir“, ergänzt Brüggemann.

In der Liga läuft es für SuS jedenfalls nicht besonders gut. Platz 14, knapp vor einem Abstiegsplatz, und zudem ein zu lässiges Verhalten in der Defensive machen Wehmschultes Team derzeit nicht zu einem Überflieger im Kreis. Immer wieder kommen kapitale Fehler in der Defensive vor, die die Mannschaft ihre Punkte kosten und (vielleicht) in die Westfalenliga führen.

Bericht in der WN vom 11. Mai 2017 von Günter Saborowski