Vorschau auf die kommenden Spiele

  • SV Wilmsberg I - G. Horstmar
    29.04.2016 / 18.30 Uhr
    (Freitag)
  • Langenhorst/Welb. - SV Wilmsberg II
    28.04.2016 / 16.00 Uhr
    (Samstag)
  • SV Wilmsberg III - Bor. Emsdetten III
    27.04.2016 / 19.00 Uhr
    (Mittwoch)

SVW I schickt Horstmar mit 7:0-Toren nach Hause

Geschrieben von Dieter Wies am .

Germania kann für die Kreisliga planen

Der ergiebige Regen hörte pünktlich zum Schlußpfiff auf. Zuvor hatte es bei 7 Grad unentwegt geregnet. Warum sich Fußballfans diesen widrigen Bedingungen trotzdem stellen, wird vielen Menschen wohl ewig ein Geheimnis bleiben.

Obwohl der Regen nach dem Abpfiff seine Arbeit einstellte, standen die Kicker von Germania bildlich gesehen weiter im Regen. Denn nach dieser deftigen Niederlage müssen sie wohl für die Kreisliga A planen. Wenn auch rechnerisch evtl. noch was möglich sein sollte, läßt die Leistung der Germanen an diesem Freitag allerdings kaum Hoffnungen auf den Klassenerhalt.

Der SVW spielte von der 1. Minute an engagiert und hielt das Tempo bis zur 90. Minute hoch. Wenn auch nicht alles auf dem nassen Rasen gelang, so war der SVW dennoch immer bemüht, spielerisch den Strafraum der Germanen zu erreichen. Eine dieser guten Spielzüge führte dann auch zum 1:0 duch Christof Brüggemann. Hagedorn erhöhte noch vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0, als er einen an Matze Brüggemann verursachten Elfer verwandelte.

Im zweiten Spielabschnitt war der SVW weiter Herr im Waldstadion, das 3. Tor allerdings ließ vorerst auf sich warten. Die Reihenfolge der Torschützen bekomm ich nicht mehr auf die Kette, getroffen aber haben Maxi Langer (2x), Diogo Maia-Rego, Niklas Thoms und Simon Lampen.

Ausführlicher Spielbericht folgt.

Vermeintliche Pflichtaufgabe für die Piggen

Geschrieben von Dieter Wies am .

SV Wilmsberg erwartet Germania Horstmar

Der SV Wilmsberg scheint wieder in der Spur zu sein. Zumindest sind die Piggen wieder auf Platz drei geklettert, der erklärtes Ziel von Trainer Christof Brüggemann ist. Dass es gegen Germania Horstmar im vorgezogenen Spiel am Freitag (Anstoß 18.30 Uhr) einen Sieg geben dürfte, steht wohl außer Frage – immerhin ist Horstmar Letzter der Liga und hat zuletzt gegen Gievenbeck II mit 1:8 eine ordentliche Klatsche bekommen.

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Machet, Sebi! SVW-Kapitän Niclas Ochse (l., erkrankt) wünscht dem Kollegen Sebastian Wehrmann viel Glück bei seinem Einsatz. Foto: Strack

Und genau das will Trainer Andre Rodine nicht noch einmal erleben: „Das war eine Katastrophe. Zum Ende hin war das nicht mehr angenehm“, will Rodine eine Wiedergutmachung sehen. Die könnte sogar klappen, denn mit den ehedem gelbgesperrten Jochen Lengers, Thorsten Höing und Dominik Kortehaneberg sollte auch Stabilität in die Abwehr zurückkommen. Ansonsten will Rodine an der Marschroute „ausprobieren für die nächste Saison“ und „die A-Jugendlichen an die neue Altersklasse heranführen“ nichts ändern.

„Sicher ist das eine vermeintliche Pflichtaufgabe für uns, aber wir sollten Horstmar nicht unterschätzen. So wie ich Rodine kenne, wird der seine Mannschaft bei der Ehre packen“, wirds laut Brüggemann nicht so leicht wie beim 7:2 im Hinspiel. „Ich bin froh, dass wir am letzten Sonntag unsere Qualität auch im Torabschluss wieder auf den Platz gebracht haben“, ist Brüggemann froh, dass es mit dem Toreschießen wieder klappt.

Verletzungsbedingt ausfallen werden Niclas Ochse und Thomas Grabowski.

Anstoß: Heute, 18.30 Uhr, Waldstadion, Wilmsberg.

Bericht in der WN vom 29. April 2016 von Günter Saborowski

SVW I bereits am Freitag im Einsatz

Geschrieben von Dieter Wies am .

Germania Horstmar spielt um 18:30 Uhr im Waldstadion

Die Anhänger des SVW können ihren Ausflug für den 1. Mai planen. Das Spiel gegen Germania Horstmar wurde nämlich vom 1. Mai auf den 29.04.2016 (Freitag) vorgezogen. svw small

Germania Horstmar steht mit dem Rücken zur Wand, muss unbedingt punkten, um überhaupt noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Allerdings hat Horstmar schon jetzt 12 Punkte Rückstand bis zum rettenden Ufer. Aber, sie können es noch schaffen und werden alles daran setzen, dem SVW ein Bein zu stellen.

Sollten beide Mannschaften aber die Form vom Wochenende abrufen, dann ist der SVW auf jeden Fall hoher Favorit. Während die Piggen nach längerer Durststrecke in Wettringen mit 4:1 gewinnen könnten, verlor Horstmar das Heimspiel gegen Gievenbeck mit 1:8.

Brüggemann-Brüder bezwingen Vorwärts

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 25. April 2016 von Dieter Mevert

Nach fünf sieglosen Spielen kehrte der SV Wilmsberg in die Erfolgsspur zurück: Beim FC Vorwärts Wettringen profitierten die Piggen von einem Blitzstart und verließen am Ende als 4:1 (2:1)-Sieger das Feld.

Brueggemann Brueder bezwingen Vorwaerts image 630 420f wn

Abklatschen: Jannick Hagedorn (M.) und Marius Wies (Nummer 8) beglückwünschen den dreifachen Torschützen Matthias Brüggemann. Foto: Thomas Strack

„Endlich haben wir wieder das gezeigt, was wir können. Die beiden frühen Tore taten uns natürlich gut“, freute sich der Coach über drei Punkte und den Sprung auf Tabellenplatz drei.

Keine drei Minuten waren vergangen, als Christof Brüggemann den Pass von Jan Gedenk aufnahm und allein vor Tom Knöpper zum 1:0 verwertete. Beim 2:0 leitete Johannes Wesselmann die Ecke von Jannick Hagedorn zu Matthias Brüggemann (5.) weiter, der aus kurzer Distanz einschob.

Der Schock saß: Nur langsam fand Wettringen Kontrolle. Die erste Chance hatte Lars Ehling (15.) nach Raterings langem Ball, die Kugel fand aber nicht den Weg ins Ziel. Auf der Gegenseite blieb die Vorwärts-Abwehr für jeden Patzer gut: Allein gegen Gedenk (19.) behielt Knöpper die Nerven. Dann verkürzte Vorwärts: Benedikt Brünen stocherte einen weiten Einwurf aufs lange Eck, wo Jonas Beckmann (28.) goldrichtig stand.

In der 35. Minute hatte Wilmsberg Glück: Selwan Abdul-Rahman riss Jonas Beckmann im Strafraum zu Boden. Mit Gelb und Elfmeter war der Torhüter gut bedient. Seinen Fehler machte er aber wieder wett: Hendrik Artmann scheiterte vom Punkt an Abdul-Rahman.

Nach der Pause nutzte Matthias Brüggemann (53.) einen missglückten Abwehrversuch der Wettringer und stellte den alten Abstand wieder her – 3:1. Mit dem frischen Lyon Meyering versuchten die Gastgeber, das Spiel zu drehen. Er verstolperte allerdings frei vor dem SVW-Gehäuse (66.). Das Tor von David Ratering pfiff der Schiedsrichter wegen angeblicher Abseitsstellung zurück (73.). In der Nachspielzeit machte Matthias Brüggemann mit dem vierten Wilmsberger Tor alles klar.

SVW: Abdul-Rahmann – Dobbe, Wesselmann, Baumeister, Langer – Gedenk (72. Maia Rego), Ochse (77. Wehrmann), Wies, M. Brüggemann – C. Brüggemann (80. Hermeling), Hagedorn.

Tore: 0:1 C. Brüggemann (5.), 0:2 M. Brüggemann (5.), 1:2 Beckmann (28.), 1:3 M. Brüggemann (53.), 1:4 M. Brüggemann (90.+2).

Bes. Vorkommnisse: SVW-Torhüter Abdul-Rahman hält Foulelfmeter von Artmann (35.); Gelb-Rote Karte gegen Wiens (74., wiederh. Foulspiel).

SVW I: Zurück in die Erfolgsspur

Geschrieben von Dieter Wies am .

Piggen klettern auf Rang 3

In der letzten Woche reichten den Piggen die 90 Minuten Spielzeit nicht, um ein Tor zu erzielen. Heute hingegen stand es bereits nach 4 Minuten 2:0 für den SVW. Christof (4. Minute) und Bruder Matthias (5. Minute) sorgten früh für einen beruhigenden Vorsprung.

Wer Vorwärts Wettringen hingegen kennt, der weiß, dass ein 2-Tore-Vorsprung bei 84 Minuten verbleibender Spielzeit nicht vorentscheidend sein muss. Die Piggen spielten 20 Minuten richtig gut, gaben dann aber das Heft aus der Hand. Wettringen wurde dominater und kam in der 24. Minute zum Anschlußtreffer. Kurz darauf hätte Vorwärts ausgleichen müssen, bei einem Foulelfmeter aber scheiterten sie wie bereits im Hinspiel an Keeper Selwan Abdul-Rahman.

Mit dem 2:1 für den SVW ging es in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang war der SVW dann wieder wacher. Die Abwehr zeigte sich stabil und Matze Brüggemann zielsicher. In der 53. Minute beruhigte er die Gemüter bei seinem Treffer zum 3:1. Vorwärts steckte zwar noch immer nicht auf, allerdings fehlte es Vorwärts an spielerischen Möglichkeiten. Der Anschlußtreffer wurde vom Schiedsrichter zurück gepfiffen. Auch die lautstarken Proteste der Vorwärts-Bank änderten daran wenig. Und als Matze Brüggemann in der 90.  Minute zum 4:1-Endstand traf, war die Messe gelesen.

Die Preußen im Nacken

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 23. April 2016 von G. Saborowski

Der SV Wilmsberg steht vor einer unbequemen Aufgabe. Das Team um Spielertrainertrainer Christof Brüggemann tritt am Sonntag zum Nachbarschaftsderby beim FC Vorwärts Wettringen an. Das Spiel ist mit einigen Unwägbarkeiten behaftet.

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Jannick Hagedorn und der SV Wilmsberg müssen mal wieder Punkte holen. Foto: Jan Gudorf

Der SV Wilmsberg steht unter Druck. Es ist zwar nicht das Abstiegsgespenst, das der Elf von Spielertrainer Christof Brüggemann im Nacken sitzt, sondern – viel schlimmer – der SC Preußen. Sollten die Piggen, die aus den letzten fünf Spielen nur zwei Punkte geholt haben, am Sonntag bei Vorwärts Wettringen erneut nicht gewinnen, könnte nicht nur Wettringen am SVW vorbeiziehen, sondern auch die Preußen.

„Das gibt uns vielleicht noch mal zusätzlich Motivation für das Spiel, denn wir wollen Preußen Borghorst hinter uns lassen“, sagt Brüggemann, dem auch bekannt sein dürfte, dass die jüngste Negativserie mit 7:14 Toren die Wilmsberger Euphorie und den damit verbundenen Anspruch haben verblassen lassen. „Wir werden alles reinschmeißen, was wir haben. Man darf auch nicht vergessen, dass Wettringen heiß sein wird“, erinnert der Trainer an den 1:0-Sieg im Hinspiel, als Lukas Schröder mit Rot vom Platz gehen musste und Wettringen einen Elfmeter verschoss. Achter zu werden ist für den Spielertrainer ein fürchterlicher Gedanke.

Ausfälle: Thomas Grabowski (doppelter Bänderriss), Alex Wehrmann, Marius Wies (beide angeschlagen), Niklas Thomas, Ron Konermann und Jannik Oldach.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Volksbank-Stadion Wettringen.

Nicht mal ein Blumenkübel

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 18. April 2016 von Vera Szybalski

Der Abwärtstrend des SV Wilmsberg geht weiter und Christof Brüggemann ist mit seinem Latein momentan ein bisschen am Ende: „Ich bin bedingt ratlos.“

Fussball Nicht mal ein Blumenkuebel image 630 420f wn

Aus dem Tief der vergangenen Wochen kommen die Wilmsberger um Raffael Dobbe (l.) momentan nicht heraus. Gegen die zweite Mannschaft vom FC Eintracht Rheine unterlag der Aufsteiger mit 0:3. Foto: Vera Szybalski

Es scheint so als hätten die Wilmsberger bereits einen Haken hinter die Saison gemacht, sieben Spiele stehen ihnen aber noch bevor. „Wir werden unter der Woche Tacheles reden“, kündigte der Trainer eine erste Maßnahme an.

Auf einen Sieg warten die Piggen nun seit fünf Partien, dafür betätigen sie sich momentan als Aufbaugegner für abstiegsbedrohte Bezirksligisten. Nach Niederlagen gegen die Sportfreunde Lotte II und den SC Greven 09 folgte am Sonntag eine klare 0:3 (0:0)-Pleite gegen die zweite Mannschaft des FC Eintracht Rheine.

Auch die Gäste sprühten in Durchgang eins nicht vor Elan, es hatte etwas von einem müden Sommerkick. Richtig gefährlich wurde es nur selten in den ersten 45 Minuten. Hendrik Pliet (33.) verfehlte das Tor knapp ebenso wie Christof Brüggemann (36.) auf der anderen Seite wenig später. Kurz vor der Pause prüfte Rene Pöhlker (42.) Wilmsbergs Schlussmann Selwan Abdul-Rahman.

Auch wenn die Gastgeber von ihrer Bestform weit entfernt waren, der Führung waren sie in der 50. Minute richtig nah: Zunächst wurde es nach einem Freistoß gefährlich, den konnte Rheine aber noch zur Ecke klären. Auch damit brachten die Piggen den Gast in Bedrängnis, aber das Tor wollte nicht fallen.

Zehn Minuten später konnte Niclas Ochse den Ball nicht kontrollieren, verlor ihn im Zweikampf und wusste sich nur mit einem Foul zu helfen. Den anschließenden Freistoß schoss Pöhler (62.) ins Tor. „Wenn wir nicht 1:0 in Führung gehen, können wir keinen Blumenkübel gewinnen“, spielte seine Mannschaft nach Ansicht von Brüggemann nach dem Rückstand so, als sei ihr alles egal. Im Anschluss an einen eigenen Eckball stellten sich die Wilmsberger schlecht an und kassierten durch Simon Moß (73.) das zweite Gegentor, Yannik Willers (77.) legte noch das dritte nach.

SVW: Abdul-Rahman – A. Wehrmann (41. Hermeling), Langer, Baumeister, S. Wehrmann – Ochse (78. Gedenk), Wies (83. Dobbe) – M. Brüggemann, Hagedorn, Maia Rego – C. Brüggemann.

Tore: 0:1 Pöhlker (62.), 0:2 Moß (73.), 0:3 Willers (77.).

Es hapert beim SV Wilmsberg an der Einstellung

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 16. April 2016

Das sehen sie beim SV Wilmsberg natürlich überhaupt nicht gerne: Weil die eigene Mannschaft schwächelt, Preußen Borghorst gleichzeitig fleißig punktet, liegt der SCP nur noch drei Punkte hinter dem Ortsrivalen.

Es hapert beim SV Wilmsberg an der Einstellung image 630 420f wn

Mit Johannes Wesselmann (l.), der auf Fortbildung ist, und Thomas Grabowski, der sich einen doppelten Bänderriss zugezogen hat, fehlen zwei der drei Stamminnenverteidiger. Foto: Strack

Wenn sie die Preußen in der Tabelle nicht vorbeiziehen lassen wollen, wird es für Wilmsberg höchste Zeit, mal wieder zu gewinnen. Die Chance dazu haben sie am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Eintracht Rheine II.

Dass die Piggen den einen oder anderen Sieg weniger einfahren würden als in der ersten Halbserie, damit hatte Christof Brüggemann schon gerechnet. Mit nur sechs Punkten aus sieben Spielen ist die Ausbeute aber sehr mager ausgefallen. Nach unten geht nichts mehr, nach oben auch nicht – bei den Wilmsbergern scheint die Luft raus zu sein.

Dabei hatten sie sich mit einer guten Hinrunde in eine hervorragende Ausgangsposition gebracht. Punktgleich mit Borussia Emsdetten auf Rang zwei hatten die Piggen nur einen Zähler weniger auf dem Konto als Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus. Sieben Spiele später sieht die Lage ganz anders aus. „Doppelt bitter“ ist das laut Brüggemann deshalb, weil der Tabellenzweite wahrscheinlich in einer Relegation noch um den Aufstieg spielen kann.

Wilmsberg muss sich nun andere Ziele setzen. Die Preußen etwa in der Tabelle hinter sich lassen. Damit das klappt, muss die Einstellung aber besser werden. Da haperte es zuletzt. Während Greven alles in die Waagschale schmiss, „fehlten beim Kämpfen, Kratzen, Beißen bei uns zwei, drei Prozent“, sagt Brüggemann. Da könnte Eintracht Rheine seine Chance wittern und sich gegen „einen angeschlagenen Gegner“ (Brüggemann) etwas ausrechnen.